Aufmerksamkeitsgesetze
Das Intensitätsgesetz
Das beschreibt Intensitäten und Kontraste
Intensive Kontraste, laute Geräusche, helles Licht, schnelle Bewegungen, das alles sind Sachen worauf Menschen besonders stark reagieren. Im WebDesign werden intensive und nicht intensive Reize genutzt um Menschen zu beeinflussen.
Intensivere Reize entstehen durch:
- stake Kontraste
- scharfe Konturen
- größere Darstellungen
- komplexe Darstellungen
Wenig intensive Reize enstehen durch :
- schwache Kontraste
- unscharfe Konturen
- kleinere Darstellungen
- einfache Darstellungen
Da ein Mensch sich nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren kann, werden meist nur die auffälligsten Elemente beachtet.
Dabei kommt es auch darauf an, wie viele auffällige Elemente zusammen genutzt werden. In einer "bunten" Welt fällt das Monochrome auf und in einer Monochromen das Bunte. Deshalb sollte nur das Wichtigste hervorgehoben werden, denn wenn alles hervorgehoben wird gehen alle Elemente unter.
Gesetz der Symmetrie:
Elemente die zueinander symmetrisch zugeordnet sind nehmen wir eher wahr, als Elemente die ohne Struktur im Raum vorhanden sind. Objekte die im Raum eine symmetrische Form bilden, werden vom Betrachter besser wahrgenommen. Im Gegenzug treten Elemente die ohne Struktur zueinander im Raum vorhanden sind eher in dern Hintergrund. Grund dafür ist, dass das menschliche Auge probiert stets Formen zu erkennen.
Gesetz der Prägnanz:
Das Gesetz besagt, dass man die Aufmerksamkeit auf etwas richtet, das sich von der Masse abhebt. Zum Beispiel wenn auf einem Bild fünf Rechtecke und ein Dreieck zu sehen ist, wird einem als erstes das Dreieck ins Auge stechen.
Irradiation oder Überstrahlung:
Helle Formen auf dunklem Grund erscheinen grösser. Die Aberrationsstreuung verschiebt die Begrenzung von Fläche und Grund. Dieses gilt auch für Schrift.
Überbewertung vertikaler Linien:
Die Sehschärfe ist in horizontaler Richtung stärker ausgeprägt. Geometrisch exakte Quadrate wirken subjektiv zu niedrig.
Auffällige Schriftarten:
Unterschiedliche Schriftarten könne auch etwas aufmerksam machen. Jedoch sollten sie gut lesbar sein.
Kurze sinnvolle Inhalte:
Genau wie bei einem dicken Buch werden lange Texte nicht gelesen. Deshalb sollte man sich bemühen kurze aussagekräftige Texte zu schreiben.